Entgiftung

Detox – Übersäuerung

Der menschliche Organismus versucht, oft über viele Jahrzehnte hinweg, eine bestehende Übersäuerung zu kompensieren. Das gelingt auch eine Zeitlang. Wie lange, hängt von der individuellen Konstitution, dem Lebensstil und den persönlichen Reserven ab.

Dann tauchen die ersten Symptome auf. Meistens fühlt man sich anfangs «nur» ein wenig müde und energielos, vielleicht wird auch das Haar lichter und die erste Cellulite zeigt sich. Im Laufe der Zeit kommen verschiedenste gesundheitliche Störungen dazu. Daraufhin werden oft Medikamente eingenommen, die die bestehende Übersäuerung noch verstärken, so dass ein Teufelskreis entsteht.

 

 

Eine Ungesunde Lebensweise fördert die Übersäuerung

Normalerweise sollten wir ausschliesslich Lebensmittel zu uns nehmen, die unseren Organismus umfangreich mit Vitalstoffen versorgen, damit er lange gesund bleibt. Bei der Verdauung und Verstoffwechslung gesunder Nahrung fallen nur einige wenige unbrauchbare oder giftige Stoffe an. Diese können von unserem Körper jedoch neutralisiert werden. Eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise wird also nie im Übermass schädliche Stoffe produzieren. Unser Körper bleibt im Gleichgewicht und wirr bleiben gesund, Jung und Leistungsfähig.

Viele Menschen ernähren sich heutzutage meist unwissentlich sehr säurelästig. Zusätzlich trägt auch ihre ungesunde Lebensweise zu einem Säureüberschuss bei. Gleichzeitig tun sie möglichst wenig, um den Körper bei der Ausscheidung der Anfallende Säuremenge zu unterstützen. Sie bewegen sich nur wenig, atmen falsch, trinken zu wenig Wasser und versorgen den Körper nicht hinreichend mit basenbildenden Mineralstoffen. So führt der Verzehr säurebildender Nahrungsmittel gemeinsam mit einer insgesamt ungünstigen Lebensweise (Stress, Rauchen, Alkohol, Schlafmangel) zwangsläufig zur beschriebenen Übersäuerung des Körpers.


Krank durch Übersäuerung

Säuren selbst können im Organismus kaum gelagert werden, sie würden unsere Eingeweide verätzen. Aus diesem Grunde müssen die entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe wie z.B. Calcium oder Magnesium neutralisiert werden.

 

 

Die Bedeutung basischer Mineralstoffe

Nun verhält es sich leider häufig so, dass einen «normalernährter Körper nicht besonders reichlich mit diesen basischen Mineralien ausgestattet ist. Wenn also mit der Nahrung nicht ausreichend Mineralien eintreffen, dann muss der Organismus diese aus den körpereigenen Mineralstoffdepots holen – den Knochen, den Bindegewebe, dem Haarboden etc. um die Säuren zu neutralisieren und sich auf diese weise vor dem Säure-tod zu retten.

Überbelastung der Ausleitungsorgane

Neutralisierten Säuren werden Salze (Schlacken) genannt. Bei der heute üblichen Säureflut entstehen tagtäglich derart viele Salze, dass unsere Ausscheidungsorgane (Darm, Lunge Niere und Haut) mit der neutralisierten Säuren vollkommen überfordert sind. Die Salze können also nicht ausgeschieden werden und werden stattdessen im Gewebe eingelagert, was jetzt (chronische) Krankheiten und Altersbeschwerden verursachen kann. Wird nichts gegen diese entstehende Übersäuerung getan, können gravierende gesundheitliche Probleme die Folge sein:

  • Harnsäure beispielweise entsteht bei der Verstoffwechslung von Fleisch und Fleischprodukten. Wird Harnsäure neutralisiert, entstehen Harnkristalle. Diese können sich in den Gelenken ablagern – Arthrose und Gicht sind mögliche folgen.
  • Getreide enthält viel Schwefel und Phosphorsäuren. Wenn basisches Calcium nun die Phosphorsäure neutralisiert, entstehen weisse Kristalle, die sich in den Nieren ablagern können (Nierensteinen). Oft heisst es, überschüssiges Calcium sei dafür verantwortlich. In wirklichkeit sind es jedoch die schädlichen Säuren, die von basischem Calcium neutralisiert würden, um den Körper vor den ätzenden Säuren zu retten.
  • Wer Übersäuert ist, lockt regelrecht all jene «bösen» Mikroorganismen an, die unser Gesundheit zusätzlich schaden. Denn nirgends fühlen sich schädlichen Bakterien, Viren, Pilze und andere Mikroorganismen so Wohl wie in einem übersäuerten Milieu. Folglich sind übersäuerte Menschen häufig erkältet, leiden an grippalen Infekten und Entzündungen der Nasennebenhöhlen, haben Hautausschlägen, Allergien und Kopfschmerzen. Pilze wie Candida albicans verursachen Blähungen, Scheideninfektionen, Müdigkeit und viele andere Beschwerden.
  • Bei einer Übersäuerung kann ausserdem das Immunsystem nur noch mit halber kraft arbeiten, Krankheiten jeglicher Art – Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Zivilisationskrankheiten – sind dann die Folge, denn Gesundheit kann nur in einem Körper mit leicht basischem Milieu bestehen.

 

Intensive Entsäuerung und basische Ernährung

Zu einem solch basischen Milieu verhilft die basische Ernährung. Besteht die Übersäuerung jedoch bereits seit vielen Jahren, dann kann einen basische Ernährungsweise als einzige Massnahme den Körper nicht ausreichend entsäuern. Um in diesem Fall ein basisches Milieu zu erreichen, ist – in Kombination mit der basischen Ernährung – ein effektives Entsäuerungsprogramm nötig.

Um die Ausleitungsorgane bei der Entsorgung der Stoffwechselschlacken zusätzlich zu unterstützen, eignen sich ganz besonders eine Colon Hydro Therapie (Darmbad), Darmsanierung, basische Bäder, Lymphdrainage oder Fussreflexzonenmassage.

 

Eine Ernährungsumstellung sollte langsam erfolgen, da der Darm eine gewisse Anpassungsphase durchmacht. Eine zu rasche, hohe Zufuhr an Nahrungsfasern kann – insbesondere wenn Konzentrate (z.B. Weizenkleie) zugeführt werden – mit unerwünschten Gastrointestinalen Symptomen wie Blähungen und Bauchschmerzen einhergehen.

 

Für Informationen zum Ablauf eines intensiven Entsäuerungsprogrammes sowie zur effektiven Durchführung einer

Darmsanierung, Beraten Ihne wir gerne. 


Erfolgreiche Tipps bei häufigen Problemen

Wie man den Verdauungsprozess in Gang hält und was zu tun ist, wenn das innere Transportsystem streikt!

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Was ist Verstopfung (Obstipation)?

Verstopfung ist ein in jeder Altersstufe häufig anzutreffendes Problem. Beim Verdauungsvorgang werden die Nährstoffe aufgespalten und zum Grossteil in den Blutkreislauf abgegeben. Das geschieht über die Leberpfortader, eine direkt zur Leber führende Vene. Ballaststoffe bleiben unverdaut im Darm, wo sie sich mit Abfallstoffen der Nahrung verbinden und den durch Muskelkontraktionen (Peristaltik) in Gang gesetzten Transport von Kot durch den Dickdarm unterstützen. Wenn das überschüssige Wasser absorbiert ist, werden die festen Nahrungsbestandteile bis zur Ausscheidung vorübergehend im Mastdarm gelagert. Bei Verstopfung bleiben die Abfallstoffe allerdings deutlich länger im Darm. Dadurch können einige der Giftstoffe wieder in den Blutkreislauf gelangen und die Leber belasten. Ausserdem kann Verstopfung, Hormonstörungen verstärken. Frauen bauen tgl. grosse Mengen Östrogen in ihrer Leber ab und scheiden Resten durch den Stuhlgang aus. Frauen mit Verstopfung resorbieren viel von diesem Östrogen erneut, während es zurück zur Leber fliesst.

 

 

Bin ich betroffen?

Zu den Symptomen gehören unregelmässige uns seltenere Stuhlentleerungen, Schwierigkeiten beim Stuhlgang und unvollständige Entleerung. Bei Verstopfung ist der Kot häufig hart, trocken oder klumpig. Dazu gesellen sich oft Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen. Symptome von Hormonstörungen als Folge von Verstopfung können sich durch das prämenstruelle Syndrom (PMS) und Regelschmerzen äussern. Verstopfungen können rasch und ohne bleibende Probleme vorübergehen. Eine chronische Verstopfung jedoch ist schmerzhaft und führt zu Komplikationen wie Hämorrhoiden und Inkontinenz. Die Diagnose wird meist auf der Basis der Symptome gestellt.

 

 

Was ist die Ursache?

Die häufigste Ursache sind zu geringe Ballaststoff- oder Flüssigkeitsaufnahme, Veränderungen in der Alltagsroutine und Bewegungsmangel. Zu den weiteren Gründen zählen Stress, Medikamenteneinnahme sowie verwandte Krankheitsbilder wie das Reizdarmsyndrom. Wenig Bewegung und viel sitzen wirken sich nachteilig auf die Verdauung aus, wie etwa im Rahmen einer Reise oder einer Schwangerschaft.


Das hilft!

Es ist wichtig, Viele Ballaststoffe und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dadurch quillt der Kot auf, was für eine höhere Häufigkeit des Stuhlgangs sorgt und den Zeitraum zwischen Essen und Ausscheidung verkürzt.

 

 

Treibstoff für den Darm

Obst und Gemüse liefern dem Körper lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die dabei helfen, Nahrungsreste durch den Verdauungstrakt zu transportieren. Erwachsenen sollten, damit alles «glatt läuft», täglich 25-35 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen. Beim Entsaften werden unlösliche Ballaststoffe, die die Verdauung bremsen, von der nährstoffreichen Flüssigkeit getrennt. Heraus kommt ein Saft voller Enzyme, wertvoller, leicht abbaubarer Zuckerarten, Sauerstoff und einer Fülle von Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen, die leicht verstoffwechselt werden können und dadurch Verdauung sowie Leber unterstützen. So lagern sich keine Abfallstoffe im Darm ab, über die Giftstoffe wieder in den Blutkreislauf zurückgelangen könnten, für deren Ausleitung der Körper hart gearbeitet hat. Eine gute Ballaststoffquelle sind Haferflocken, Kleie und Schrot.

 

Viel Trinken, viel Bewegen

Trinken Sie pro Tag mindestens 6 bis 8 Gläser Wasser, gut sind auch Kräutertees mit Fenchel, Pfefferminze oder Brennessel. Ausserdem sollten Sie jeden Tag mindestens 20 Minuten Bewegung/Sport einplanen.

 

Frisch gepressten Saft trinken Sie am besten auf nüchternen Magen, dadurch erhöht  sich im Dünndarm due Nährstoffaufnahme in den Blutkreislauf. Das Blut beliefert anschiessend alle wichtige Organen des Körpers mit einem Power Shot gut verwertbarer Nährstoffe. Der Saft entsäuert zudem und unterstützt Dünn- und Dickdarm darin, Wasser für eine optimale Ausscheidung zu binden.

Was die Natur uns gibt

Für einen regelmässigen Stuhlgang empfehlt sich:

Papayasaft trägt mit seiner hohen Konzentration von Papain (Ein Eiweissspaltendes Enzym) dazu bei, Proteine in Magen und Darm aufzuspalten. Papaya unterstützt die Verdauung und Peristaltik im Darm, was wiederum einen regelmässigen Stuhlgang fördert. Für viele, die über Beschwerden im Magen-Darmtrakt klagen, insbesondere im Zusammenhang mit Blähungen oder einer Neigung zu Verstopfung, hat sich Papaya als grosse Hilfe erwiesen.


Äpfel enthalten Sorbit (Glucitol), ein natürlich wirkendes Abführmittel. Es handelt sich um ein Art Zuckeralkohol, der langsam in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Sorbit bindet Wasser im Darm und transportiert dieses so in den Dickdarm. Dabei erhöhen sich Feuchtigkeitsgehalst und Geschmeidigkeit des Kots, was wiederum einen regelmässigen Stuhlgang fördert. Sorbit ist auch in Pflaumen, Pfirsichen und Birnen enthalten.


Möhrensaft wirkt unterstützend auf Lebertätigkeit und Gallenproduktion, was den Verdauungsprozess ankurbelt. Er bindet ausserdem die Gallesäuren und fördert so die gesamte Verdauung und Darmperistaltik. Möhrensaft schmeckt süss, dabei ist der Zucker und Kaloriengehalt niedriger als im Gemüse selbst. Nicht zu viel davon trinken, es sei denn, Sie legen Wert auf eine Dauerbräunung, denn der sekundäre Pflanzenstoff Betacarotin in Möhrensaft kann die Haut orange tönen.


Der passende Saft: Locker vom Hocker

Superfood-Tipps

Leinsamen und Flohsamenschalen sind reich an löslichen Ballaststoffen und fordern einen regelmässigen Stuhlgang. Flohsamenpulver, in einem Saft verrührt, reinigt den Darm und wirkt Verstopfungen entgegen.

Pflaumensorgen für weicheren, leichter auszuscheidenden Kot. Getrocknete Pflaumen über Nacht in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und das süsse Einweichwasser trinken.

 


Locker vom Hocker

Papaya ist für viele der Inbegriff von Ferien unter Palmen. Inklusive einem guten Start in den Tag.

Diese starke Kombination aus Papaya, Möhre und Limette verheisst schlicht und einfach Glück im Glas. Der Spinat sorgt dabei für einen Schuss Frische und mildert die Süsse leicht ab.

 

Apropos Ferien: Auf Reisen kommt es bekanntermassen oft zu Verstopfung – dieser von der Ernährungsberaterin Gabriela Peacock zusammengestellte Saft, wirkt Wunder, wenn es darum geht, eine trage Verdauung auf Trab zu bringen.

 

½ Papaya, geschält und ohne Kerne

2 Äpfel, ohne Stiel

4 Möhren

« Tassen frische Spinatblätter

¼ Limette, geschält und ohne Kerne

 


Zum Wohl auf Ihre Gesundheit!